Ein Blick in die Zukunft


Was haben wir vor?

In diesem Newsletter zeigen wir euch auf, was ihr in den kommenden Monaten von uns erwarten dürft.

Sonst noch was?

Klar, wir haben eine schöne Studie für unseren Journal Club rausgesucht und geben euch gerne eine Zusammenfassung davon.


Unser Premierenkurs läuft rund!

Unser erster Kurs ist auf viel positives Feedback gestossen und wir danken euch herzlich dafür. Und gerne möchten wir allen, welche den Kurs noch nicht absolviert haben, einen kleinen Anreiz bieten. Denn innerhalb der kommenden zwei Wochen ist der Kurs mit einem Rabatt von CHF 50.- buchbar. Verwende dazu einfach den Code GÜNSTIGER. Weitere Informationen zum Kurs erhältst du auf der Kursseite, indem du auf untenstehendes Bild klickst:

Was haben wir vor?

Folgende Kurse sind wir aktuell am Vorbereiten:


ICF verstehen und anwenden

Die ICF findet immer mehr Verbreitung in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen. Aber wie wendet man diesen denn genau an und welche Vorteile bietet sie? Das lernst du in diesem Kurzkurs, der dich ganz konkret an die Hand nimmt.

Basiskurs Statistik

Du musst für deine Masterarbeit Statistik anwenden und hast keine Ahnung, wie? Hier hilft dir der Statistikanfängerkurs und gibt dir Hilfsmittel und Software an die Hand, damit du es nicht nur selber machen kannst, sondern sogar verstehst.

Basiskurs Ganganalyse

Ganganalyse ist ein komplexes Thema. Genau deshalb sind wir daran, es verständlich und nachvollziehbar erklären zu können. Mit diesem Kurs kannst du am Ganglaborstammtisch mitreden.


Basiskurs INN®

Die Integration der Neurodynamik in die Neurorehabilitation zeigt dir, wie wichtig die Rolle der Nerven ist in der gesamtem Behandlungskette der Rehabilitation. Du lernst, die du sie in deine strukturelle Differenzierung integrierst und welche Techniken du anwenden kannst.

Exekutive Funktionen

Ein Thema, welches in der Reha immer wieder auftaucht. In diesem Basiskurs lernst du die Grundlagen der exekutiven Funktionen kennen und worauf du in der Behandlung von Patient*innen achten musst.

So, dass war ein kleiner Ausblick auf die kommenden Kurse. Auf unserer Homepage findest du weitere Informationen zu den Kosten und den voraussichtlichen Erscheinungsdaten.



Journal Club



Die 6 F-Wörter“ - was ist wichtig im Leben eines Kindes oder eines Jugendlichen? Kinder mit Einschränkungen und ihre Familien verbringen viel Zeit in Therapien und Abklärungen. Deshalb haben Dr. Rosenbaum und Dr. Gorter vom CanChild Institute in Kanada ein Konzept entwickelt, welches auf sechs wichtige Faktoren in der Entwicklung aufmerksam macht. Die Faktoren sind auf Postern, welche in 16 Sprachen frei erhältlich sind, zusammengefasst. Mit “Meine wichtigsten Worte“, sind diese aus der Perspektive des Kindes verfasst. Doch schauen wir uns diese sechs Begriffe zusammen genauer an.


Funktion, beschreibt Tätigkeiten auf der Aktivitäts- oder Partizipationsebene des ICF. Bei Kindern ist dies oft das Spiel. Für die Therapie bedeutet dies, den Fokus auf die Tätigkeiten und Aktivitäten zu legen und nicht primär auf die Einschränkung (z. B. die Strukturen). Das Kind soll die Möglichkeit erhalten, Dinge auf seine eigene Art und Weise zu lernen.


Familie repräsentiert, neben Schule und Freunden, einen grossen Teil des Umfeldes jedes Kindes. Die Eltern stellen in der Regel die Hauptbezugspersonen des Kindes in ihrem Leben dar, oder in der ICF Terminologie: die zentralen Kontextfaktoren. Die Bedürfnisse der Familie gilt es in der Therapie daher individuell zu erkennen und wertfrei und bestmöglich zu unterstützten.


Fitness ist nicht nur für Kinder mit einer Einschränkung wichtig, sondern für alle. Fitness spielt eine wichtige Rolle bei der Funktionserhaltung. Gerade für Kinder, bei denen Bewegung und Aktivität viel Anstrengung und Energie kosten, ist es wichtig, eine gute Grundkondition und Fitness zu erlangen und zu erhalten. In der Therapie können wir die Kinder und ihre Familie dabei unterstützen, Bewegung in den Alltag zu integrieren.


Freunde zu finden und Freundschaften zu pflegen ist ein wichtiger Aspekt in der Kindheit. Oft fehlt Kindern mit einer Einschränkung der Kontakt zu anderen Kindern. Wie können wir die Kinder bestärken, Freundschaften zu schließen? Zum Beispiel, indem wir sie unterstützen, ihre Selbstwirksamkeit zu erkennen und zu festigen.


Spass (fun) zählt wie Freunde zu den personenbezogenen Faktoren und der Partizipation im ICF Bezugssystem. Uns ist allen klar, dass Spass hilft, besser zu lernen. Demnach macht es Sinn, herauszufinden, was den Kindern Spass macht und diese Aktivität in die Therapie miteinzubeziehen.


Der Zukunft (future) mit positiven Gedanken entgegen schauen, direkt vom ersten Kontakt an. Dies können wir einbauen, indem wir die Entwicklung des Kindes in all ihren Facetten unterstützen, um eine bestmögliche Selbständigkeit zu erlangen. Und indem wir die Erwartungen und Träume der Kinder und Eltern respektieren und nicht für sie entscheiden, was möglich ist und was nicht.


In der Praxis können wir Fachleute einander helfen, unsere Wahrnehmung in Bezug auf die F-Wörter zu überprüfen. Um diesen Prozess zu unterstützen, gibt es auf der Webseite des CanChild Institutes ein Knowledge Hub mit Beiträgen und Videos zu den F-Wörtern.

Die F-Wörter basieren stark auf den Kontext der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF), welche in Rehasetting zu einer gemeinsamen Sprache gewachsen ist. Dies ist auch der Grund, weshalb die Fertigstellung des Kurses "ICF verstehen und anwenden" bei foxstudy aktuell Priorität geniesst, es sollte nicht mehr allzu lange dauern!


Referenzen:

  • Rosenbaum, P. & Gorter, J. W. Child : The ‘F-words’ in childhood disability: I swear this is how we should think! 457–463 (2011).

  • Cross, A., Rosenbaum, P., Grahovac, D., Kay, D. & Gorter, J. W. Knowledge mobilization to spread awareness of the ‘F-words’ in childhood disability : lessons from a family - researcher partnership.


Danke für euer Interesse und liebe Grüsse!

Petra, Jan, Rob und Fox

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